„ZeBi“-News
Im zweiten Jahr seit der Eröffnung unserer Zentralbibliothek („ZeBi“) geht die Erneuerung
und Inventarisierung der „alten“, wissenschaftlichen Buchbestände konsequent weiter:
Mittlerweile sind die Fachbereiche Biologie/Chemie, Ethik/Philosophie, Geographie,
Mathematik/Physik, Musik, Klassische Philologie, Spanisch/Italienisch und Sozialkunde
aufgearbeitet. Daneben war es dem Zebi-Team vor allem wichtig, die belletristischen
Buch-Wünsche so weit wie möglich zu erfüllen, was sicher eine Ursache für die
erfreulich hohe Zahl von fast 500 Ausleihen ist!
Schülerinnen beim Schmökern in der Bibliothek
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Ein weiterer Grund liegt zweifellos in der freundlichen Hilfsbereitschaft unserer
„Frau am PC“, der an dieser Stelle ein großes Lob auszusprechen ist: Frau Stramm gilt
für unsere Schülerinnen und KollegInnen längst als eine Instanz in der ZeBi; umso bedauerlicher,
dass sie uns nach zweieinhalb Jahren engagierter Mitarbeit aus beruflichen Gründen wieder
verlässt. Für ihre Zukunft wünschen wir Frau Stramm jedenfalls alles erdenklich Gute!
Doch nicht nur die Aufarbeitung der Bestände und die „quantitative“ Leseförderung machen
Fortschritte, vielmehr gilt dies auch für die „qualitative“ Leseförderung mit dem Ziel
des besseren Verständnisses der Lesestoffe: Mit dem Internet gestützten Projekt
„Antolin“ konnten die Schülerinnen der Klasse 6a nachhaltig zum Lesen motiviert
werden. Lesefreude und verbessertes Verständnis spiegelten sich messbar in dem
stattlichen Endergebnis von insgesamt über 30.000 Punkten auf den Lesekonten. Für
die Spende eines Klassensatzes neuer Bücher und damit die großzügige Finanzierung
des „Antolin“-Projekts sei an dieser Stelle herzlich dem Elternbeirat unserer
Schule gedankt!
Neben den Inventarisierungs- und Leseförderungsmaßnahmen verdienen abschließend
zwei besondere Veranstaltungen Erwähnung, die erst kürzlich in den Räumen der ZeBi
stattfanden:
Zunächst bot der literarisch-musikalische „Wort-und-Ton“-Abend der Oberstufenschülerinnen
am 28. April literarische Eigenproduktionen von erstaunlich hohem Niveau und im Wechsel
hiermit ausgefeilte musikalische Darbietungen aus verschiedenen Jahrhunderten. In der
geschützten, quasi familiären Atmosphäre der ZeBi entfalteten die wohlgesetzten Worte
und Töne beim Publikum eine ganz eigene, mal erheiternde, mal nachdenkliche Wirkung …
"Wort-und-Ton"-Abend
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... und bei den Akteurinnen durchwegs strahlende Gesichter.
Des weiteren darf der vom „Verein der Freunde und Förderer des Eichendorff-Gymnasiums“
initiierte Vortragsabend am 11. Mai mit Recht als Veranstaltungshöhepunkt gelten.
Dem Referenten, unserem ehemaligen Kollegen StD i.R. Peter Funk, gelang es nicht
nur mühelos, zentrale Aspekte des Jakobus-Pilgerwesens zu vermitteln, sondern er verstand
es auch, das konzentriert lauschende Publikum auf eine sehr persönliche Reise auf dem Weg
nach Santiago de Compostela, speziell auf die „Via Podiensis“ in Frankreich
(von Le Puy-en-Velay nach Cahors), zu entführen.
Peter Funk wartete an diesem Abend nicht allein mit schönen Ansichten berühmter
Landschaften, Kirchen und Städte dieses Pilgerwegs auf, vielmehr nahm er sich immer
wieder die Zeit, seine individuelle, gleichsam „erwanderte“ Auffassung vom eigentlichen
Sinn des Pilgerns in glaubwürdiger Weise einzuflechten. Gerade in einer Zeit, in der der
„Camino Francés“ zunehmend unter einer überbordenden Kommerzialisierung zu leiden habe,
liege dieser Sinn im genauen Gegenteil, einer „Spiritualität des Teilens“.
Vortragsabend über den Jakobsweg
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Weit mehr als berühmte Barock-Fassaden bot StD i.R. Peter Funk in seinem hörens-
und sehenswerten Vortrag.
Jörg Roghmans