Musicalfahrt nach Hamburg am 28./29. Juli 2010
48 Tutorinnen der 9. Klassen entschieden sich in diesem Jahr dem
„König der Löwen“ einen Besuch abzustatten.
Welch ein Abend im Hamburger Hafen!
Bei strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht standen wir an den Landungsbrücken
und hatten genügend Zeit um all die unzähligen Fotomotive (uns natürlich eingeschlossen)
auf diverse Chips zu bringen.
Die Landungsbrücken in Hamburg
|
Mit Shuttlebooten setzten wir dann über die Elbe zum Musicaltheater. Es wurde
eigens für dieses Spektakel auf dem ehemaligen Gelände der Stülken-Werft, mitten im
Freihafen in nur achtmonatiger Bauzeit errichtet und zeigt die einzigartige Skyline
mit herrlichem Blick auf Hamburg. Von zwei riesigen, kunstvoll verspielten „Nanas“
von der Künstlerin Niki de Saint Phalle wurden wir am Entree begrüßt um uns in die
Welt der Phantasie führen zu lassen.
Was soll man dann noch über die eigentliche phänomenale Vorstellung schreiben?
Die Reise in die farbenprächtige Welt Afrikas mit der Geschichte von Simba und Nala,
Mufasa und Sarabi, von Timon und Pumbaa und all den anderen „flasht“!
Wenn dann auf der Rückfahrt auf den Booten auch noch ein riesiger Vollmond aufgeht
und hinter dem Dreimaster der „ Rickmer Rickmers“ fast unwirklich steht, verschmelzen
Realität und Musicalgeschichte.
Es ist auch der Lichtkünstler Michael Batz, der für den „Blue Port“ verantwortlich
ist und seit 2006 (Fußball-WM) kontinuierlich seine blauleuchtenden Röhren überall
installiert.
„Um die Menschen mit fließenden und festen Elementen emotional zu erreichen“
greift er auf die blaue universelle Farbe zurück und taucht die ganze Hafenkulisse –
ob Elbe, Gebäude, Baukräne, Schiffe in dieses blaue Licht.
Welch ein Erlebnis!
Musicalfahrt nach Hamburg am 28./29.Juli 2009
Die liebgewordene Tradition der Musicalfahrt für unsere Tutorinnen der 9. Klassen
konnte auch im letzten Schuljahr fortgesetzt werden.
Tarzan rief und „50 Janes“ reisten an zum spektakulären Musical. Atemberaubende
Luftakrobatik, kopfübersingende „Affen“ an Bungeelianen, und das direkt über den Köpfen
der Zuschauer, welche sich mit dem phantastischen Bühnenbild im tropischen Dschungel
direkt befinden, bezauberten uns alle. Die preisgekrönte Musik von Phil Collins
(unverkennbar seine Handschrift bei den Drums und dem pulsierenden afrikanischen Rhythmus)
dazu diese bewegende Lovestory von Tarzan und Jane „verführten“ uns für drei Stunden
in eine faszinierende Dschungelwelt.
Wie faszinierend Hamburg noch sein kann, zeigte uns Frau Hoffmann, eine junge
sympathische Touristenführerin am nächsten Tag bei einer sehr informativen Stadtrundfahrt:
von den Elbchausseevillen in Altona und Övelgönne bis zu den Schrebergärten und „Planten und Bloomen“
vom HSV Stadion bis zu den Drehorten der zahlreichen Film- und Fernsehserien
von der Backsteinarchitektur der Speicherstadt zum Hamburger Hafen, dem modernsten Containerterminal
vom Marco Polo Tower (10.000 € für 1 qm Wohnfläche) in der neuen Hafencity über die Köhlbrandbrücke
vom „Michel“ (Michaeliskirche) auf die Reeperbahn, die große Freiheit (dazu gab es so viele echte
wichtige Informationen), dem Beatlesplatz, Kaiserkeller, Grünspan, Starclub, Safariclub,
und „Indra“, der berühmte Club, wo 1960 die Beatles, Jimi Hendrix und Co. auftraten....
Stopp! Wir müssen mal wieder heimreisen und die Autobahn ist – war voll!
Wie singt doch so richtig Volker Lechtenbrink in einem seiner Texte.... Hamburg,
meine Stadt... all das mag ich (wir mochten es auch) und ganz toll dich!
Jutta Herrmannsdörfer