Kunsterziehung in der Unterstufe
Das Fach Kunst ist am Eichendorff-Gymnasium bei den Mädchen sehr beliebt. Die ständig
wechselnden Ausstellungen im Foyer im ersten Stock und im Flur vor dem Kunstsaal zeigen
das musische Profil unseres Gymnasiums. Farbenfroh und fröhlich präsentieren sich unter
anderem großformatige Arbeiten der Unterstufe. Darin spiegeln sich nicht nur eine
Auseinandersetzung mit der Farblehre, sondern auch Erkenntnisse über kunstgeschichtliche
Inhalte und fremde Kulturen. Das Kennenlernen von unterschiedlichen Materialien regt
die Lust am Gestalten an.
Kunsterziehung in der Mittelstufe
In der Mittelstufe liegt der Schwerpunkt auf dem Umgang mit Perspektive, Licht und Schatten,
ebenso auf der Wechselwirkung von Farbe, Fläche und Linie. Auch die Bereiche Innenarchitektur
und Design werden in verschiedenen Themen aufgegriffen. Die Problematik der Abstraktion
findet sich in allen Jahrgangsstufen unterschiedlich wieder. Auch die „Neuen Medien“
werden mit einbezogen. In einer 10. Klasse wurden Stop-Motion-Filme über Jugendkulturen
angefertigt, die unter folgendem Link zu sehen sind:
Link zu Youtube (wird noch ergänzt)
Kunsterziehung in der Oberstufe
In den Qualifikationskursen der neuen Oberstufe G8, die sich in die Bereiche menschliche Figur,
Design, Architektur und Kommunikation gliedern, wird Wert darauf gelegt, ein Bewusstsein
für mögliche spätere Anforderungen zu legen. So werden Aufnahmeanforderungen von
Designhochschulen, Architekturstudiengängen und Kunstakademien besprochen. Es wird
der Wert eines Skizzenbuches analysiert und ein solches gebunden. In diesem werden
Überlegungen, Vorskizzen, Studien und auch einige Unterrichtsarbeiten angefertigt.
Bildmaterial zum Thema "Architektur"
Bildmaterial zum Thema "Menschliche Gestalt"
Bildmaterial zum Thema "Design"
Leistungskurse und P-Seminare"
In den jährlichen Leistungskursen lernen die Schülerinnen künstlerische Studiengänge
kennen und haben die Möglichkeit, ein Konzept für ihre Bewerbungsmappen zu entwickeln.
Es werden zeichnerische und malerische Techniken, Fotografie, Druckgrafik, dreidimensionales
Gestalten, und das Arbeiten mit verschiedensten Materialien vermittelt. In der Spannweite
dieser Techniken findet jede Schülerin für sich ein Thema, das sich als roter Faden durch ihr Werk
zieht. Die Kunstgeschichte hilft bei der Reflexion der eigenen Arbeiten
und stellt Werke aktueller Künstler in den Mittelpunkt.
Wettbewerbe
„Ich Tarzan-Du Jane“, Stadt Bamberg 2008
Außer den regelmäßigen Gewinnen am Europäischen Wettbewerb gibt es noch andere
wichtige Erfolge:
„Ich Tarzan-Du Jane“ war der Titel einer von der Stadt Bamberg inszenierten
Ausstellung 2008. Der LK 12 (2007/09) gewann mehrere 1. Preise mit den Fotografien
ihrer „Softfrauen“.
Alltagsstrudel
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Gentechnik: Aktive Oktopussies
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Nebenjob Mutter
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„Mehr Menschlichkeit“, Raiffeisenbank Bamberg 2008
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Im Wettbewerb „Mehr Menschlichkeit“ der Raiffeisenbank Bamberg 2008 räumte die Klasse
11A sämtliche Gewinne ab. 2009 gewann die Schülerin Seiler Isabella den Wettbewerb
„Umweltkatastrophen“.
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„Jugend interpretiert Kunst“, Duisburg 2009
Ein Highlight war der hoch dotierte Wettbewerb „Jugend interpretiert Kunst“ 2009
in Duisburg, bei dem der LK 13 (2007/09) mit der Gemeinschaftsarbeit „Wir 2“ den
ersten Preis, 5000 Euro, gewann. Der weltweit bekannte Künstler Markus Lüpertz als
Jurymitglied favorisierte gerade dieses Werk!
Die Arbeit „Wir 2“ war auch sowohl beim Kulturfestival „KONTAKT“ im Dominikanerbau
in Bamberg zu sehen, als auch in der Abschlussausstellung des LK 13 „KUNST-STOFF,
zwei Jahre Farbrausch“ im Landratsamt.
Schulhausgestaltung
Die neue Bibliothek der Schule wurde vom Grundkurs 12 (2008) mit Sentenzen über Literatur,
Lesen und Bücher und mit Bildnissen von lesenden Schülerinnen gestaltet. Zum Abschluss
gebracht wurde die gestalterische Konzeption von Katharina Bös.
Im neu erbauten Speisesaal übernahm der Grundkurs 2009 die ästhetische Ausgestaltung.
Klebefolie wurde in feinste Streifen geschnitten und als zeichnerische Linien gesetzt.
Die Thematik waren Selbstbildnisse beim Essen oder „Entspannen“.
Ausstellungen
„KUNST-STOFF, zwei Jahre Farbrausch“, Landratsamt Bamberg 2009
In der Abschlussausstellung des LK 13 (2008/09) „KUNST-STOFF, zwei Jahre Farbrausch“
im Landratsamt Bamberg zeigte jede Schülerin Bilder, Skulpturen und Fotografien aus einem
eigenständig gewählten Themenbereich, den sie über zwei Jahre reflektiert und bearbeitet
hatte. Die Arbeiten zeigten hohes Niveau im technischen Können und sensible Kreativität
in der inhaltlichen Umsetzung. Ein weiterer Höhepunkt der Ausstellung war das farbenfrohe
und aufwendige Buffet, das als „Eat-Art“ präsentiert wurde.
„LooK“, Villa Dessauer (2010)
Eine Werkschau der Kunst-Leistungskurse von fünf Bamberger Gymnasien
Am 24. Juni 2010 um 19.00 sprengte die Zuschaueranzahl die Räumlichkeiten der
Stadtgalerie Villa Dessauer. Die Leistungskurse des Eichendorffgymnasiums, des
Dientzenhofer-Gymnasiums, des Franz-Ludwig-Gymnasiums, des Clavius-Gymnasiums und
des Maria-Ward-Gymnasiums zeigten in einer gemeinsamen Werkschau Zeichnungen, Malerei,
Skulpturen, Fotografien, Videoarbeiten und Anderes. Die Schüler dokumentieren mit
ihren Werken, wie leidenschaftlich und tief sie sich mit der Kunstwelt in den
Leistungskursen auseinandersetzen und selbst nach Ausdrucksformen suchen. Vor ihren
Werken zollte das Publikum großen Respekt, so auch die Direktorin der Stadtgalerie
Frau Dr. Hahneman. Diese Ausstellung ist ein melancholischer Abschiedsgruß an die
Kollegstufe der G9, diese Form von Intensität wird in dem System des G8 so nicht
mehr möglich sein.
Die Zusammenarbeit mit den Lehrern der Leistungskurse, Maike Wersal, Norbert Beck,
Raimund Puchner, Florian Oberhansl und allen Schülern hat inspiriert und große
Freude bereitet!
Studienfahrt
nach Paris mit dem Leistungskurs 2009/11
Jeder Tag brachte eine individuelle Aufgabe mit sich, die die Schülerinnen
selbstständig lösen mussten. Mit „To-Do-Listen“ machte man sich in kleinen Gruppen,
zu zweit, auf die Suche nach geeigneten Motiven und Abenteuern in Paris, ausgerüstet
mit Fotoapparat, Stiften und Skizzenbuch.
Gemeinsam konnte man sich im Louvre und Musée d'Orsay vor den wichtigsten Gemälden
der Kunstgeschichte in Diskussionen und Bewunderung ergehen. Das „Live-Erlebniss“
im musealen Raum stellte die Bildprojektionen im Unterricht weit in den Schatten.
Sabine Wild