Eichendorff-Gymnasium Bamberg

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Sozialkunde/SoG

Sozialkunde

 

Selbstverständnis des Faches

Sozialkunde ist als Leitfach der politischen Bildung am Gymnasium Pflichtfach für alle Schüler in den Jahrgangsstufen 10 mit 12.

In seinem Zentrum stehen der Mensch als soziales und politisches Wesen, die wichtigsten Formen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die demokratische Gestaltung der staatlichen Ordnung und die Mitgestaltung der internationalen Politik. Übergeordnete Zielsetzung ist, die Schüler auf der Grundlage des Menschenbildes der Demokratie zu eigenverantwortlichem Handeln, Urteilsfähigkeit und zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu erziehen.

Dem Bezug zur Lebenswelt der Schüler kommt in Sozialkunde eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Unterricht werden daher immer wieder Ereignisse und Entwicklungen thematisiert, welche die Schüler unmittelbar oder mittelbar betreffen, vom lokalen bzw. regionalen und nationalen Rahmen bis hin zu weltpolitischen Vorgängen.

 

 

Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S)

Das Eichendorff-Gymnasium ist in Bamberg das einzige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S). Was bedeutet das?

 

1.     Sozialkunde wird nicht - wie in den anderen Ausbildungsrichtungen des Gymnasiums – ab der 10., sondern bereits ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Als Kernfach des WSG-S ist es zugleich Schulaufgabenfach (eine Schulaufgabe pro Halbjahr).

 

2.     Neben dem Kernfach Sozialkunde kommt ab der 8. Jahrgangsstufe noch das profilbildende Fach Sozialpraktische Grundbildung (SoG) hinzu, in dem jedoch keine Schulaufgaben geschrieben werden.

 

3.     Es besteht für die Schülerinnen des WSG-S die Möglichkeit, Sozialkunde als zweistündiges Profilfach in den Jahrgangsstufen 11 und 12 zu belegen. Das Fach Sozialpraktische Grundbildung kann als Profilfach Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (SwA) fortgeführt werden.

 

4.     Die im Vergleich zu den anderen Ausbildungsrichtungen größere Stundenausstattung erlaubt eine breitere Vermittlung soziologischer und politologischer Themen, eine Beschäftigung mit theoretischen Ansätzen zu Menschenbild und Gesellschaft, eine differenzierte Einordnung von aktuellen Ereignissen in Gesamtzusammenhänge und eine auch Hintergründe betrachtende Analyse.

 

 


 

Lehrplan

Sozialkunde vermittelt die Kenntnis des gesellschaftlichen Systems und seiner Entwicklung sowie des politischen Prozesses auf nationaler wie internationaler Ebene. Daneben erwerben die Schüler auch eine Reihe fachspezifischer Kompetenzen und Fertigkeiten. Sie lernen den Umgang mit Verfassungstexten, üben die Beschaffung von Informationen ein, analysieren Tabellen, Schaubilder sowie Statistiken und stellen Arbeitsergebnisse visuell dar. In der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und politischen Themen erweitern sie ihre Medien-, Kommunikations-, Präsentations- und Urteilskompetenz. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB): www.isb.bayern.de

 

Lehrplaninhalte im Fach Sozialkunde (einstündig) am Sprachlichen Gymnasium (SG):

10

·         Grundlagen unserer Verfassungsordnung

·         Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft im Überblick

·         Grundzüge der politischen Ordnung in Deutschland

·         Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt mit Geschichte

 

Lehrplaninhalte im Fach Sozialkunde (zweistündig) am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S):

8

·         Der Einzelne als Teil der Gemeinschaft

·         Jugendliche Lebenswelten

·         Konflikte und Konfliktregelung

·         Politik als ständiger Versuch der Problemlösung für Gesellschaft und Staat

9

·         Toleranz und soziale Integration als Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben

·         Jugend und Medien

·         Leben in Europa

·         Gesellschaftlicher Wandel am Beispiel des Verhältnisses der Geschlechter

10

·         Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens

·         Mitwirkungsmöglichkeiten in der demokratischen Gesellschaft

·         Die politische Ordnung in Deutschland: das politische System der Bundesrepublik Deutschland; politisches Leben und staatliche Ordnung im Freistaat Bayern

·         Fächerübergreifendes Unterrichtsprojekt mit Geschichte

·         Lebensgestaltung im 21. Jahrhundert (nur im Profilbereich)

 

Lehrplaninhalte in der Qualifikationsphase (Q 11/12):

11

·         Struktur und Wandel der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland

·         Grundzüge politischer Systeme der Gegenwart

12

·         Europäische Einigung

·         Frieden und Sicherheit als Aufgabe der internationalen Politik

·         Herausforderungen für die Politik in einer globalisierten Welt

 

Das Fach Geschichte wird in den Jahrgangsstufen 11 und 12 zweistündig, das Fach Sozialkunde im Regelfall einstündig unterrichtet. Da das Fach Sozialkunde für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Gymnasien profilbildend ist, können Schüler, die in Jahrgangsstufe 10 diesen Zweig besucht haben, im Rahmen des Angebots der Schule auch folgende Alternative belegen: Geschichte zweistündig und Sozialkunde zweistündig, jeweils über vier Ausbildungsabschnitte. Im zweistündigen Profilfach Sozialkunde werden die Themen der Jahrgangsstufen 11 und 12 vertieft behandelt.

 

 

Grundwissen

8

·         Bedeutung von Sozialisation und Sozialisationsinstanzen

·         Merkmale der Jugend als Lebensphase

·         Instrumentarium zur Analyse von Konflikten, Möglichkeiten der Konfliktlösung

·         Fähigkeit, einfache Konflikte zu regeln; Fähigkeit, mediale Darstellungen von Konflikten und Konfliktlösungen kritisch zu bewerten

·         Begriffe „Gesellschaft“, „Staat“ und „Politik“; Grundgesetz als Grundkonsens; Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland und ihre Aufgaben in Grundzügen

·         Gewinnen und Auswerten von Informationen; Anwenden einfacher Interview- und Fragetechniken; Verstehen einfacher Strukturmodelle; Visualisieren von Zusammenhängen; Arbeit mit dem Grundgesetz

·         Fähigkeit, sich im Rahmen von Rollenspielen in die Situation anderer zu versetzen

·         Entwicklung von Teamfähigkeit

9

·         zentrale Bedeutung von Toleranz und Achtung der Menschenwürde

·         Bedeutung des Grundgesetzes als Grundlage eines friedlichen Zusammenlebens

·         Entstehung und Wirkung von Vorurteilen und Feindbildern

·         das Gleichberechtigungsgebot und seine rechtliche Ausgestaltung

·         Struktur der Medienlandschaft; mögliche Wirkungen der Medien; reflektierter Umgang mit Medien

·         Motive und Ziele der europäischen Einigung

·         Aufgeschlossenheit für Lebenssituationen und -perspektiven in anderen europäischen Ländern

10

·         Grundgesetz: Wertordnung; Menschenwürde als zentrales Prinzip; Grundrechte

·         Rechtsstaat, Demokratie, Bundesstaat

·         Prinzipien der Art. 1 und 20 sowie des Art. 79 Abs. 3 GG als unveränderbarer Verfassungskern

·         Mitwirkungsmöglichkeiten im politischen Prozess auf Bundes- und Landesebene

·         politische Institutionen und ihr Zusammenwirken auf Bundesebene im Überblick

·         Achtung der Menschenwürde und der demokratischen Grundwerte

·         Bereitschaft, sich über aktuelle Entwicklungen und Zusammenhänge in Politik und Gesellschaft zu informieren

·         Bereitschaft, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen

 

 


 

Lernmittel

·         Betz u.a. (Hrsg.): Politik aktuell 9: Zusammenleben im 21. Jahrhundert. Bamberg: C.C. Buchner 2011. ISBN: 978-3-7661-6858-0

6858 Politik aktuell 9

 

·         Castner u.a. (Hrsg.): Politik aktuell 10: Verfassung und politischer Prozess in Deutschland. Bamberg: C.C. Buchner 2013. ISBN: 978-3-661-71010-5

Politik aktuell – neu

 


 

·         Betz u.a. (Hrsg.): Politik aktuell 11/12: Gesellschaft, politische Systeme und internationale Politik im 21. Jahrhundert. Bamberg: C.C. Buchner 2014. ISBN: 978-3-661-71011-2

71011 Politik aktuell 11/12

 

 

Studienfahrt nach Berlin

Die in der 10. Jahrgangsstufe von den Fachschaften Geschichte und Sozialkunde durchgeführte Studienfahrt nach Berlin bietet den Schülerinnen in besonderem Maße Gelegenheit dazu, den Zusammenhang zwischen historischen Ereignissen und ihren Konsequenzen für die politische und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands zu begreifen. Darüber hinaus wird Politik für die Mädchen greifbarer, wenn sie beispielsweise einen Bundestagsabgeordneten treffen und mit ihm über Themen diskutieren, die sie persönlich interessieren. Berlin wird somit unweigerlich zum Lernort für die Schülerinnen.

 

Sozialpraktische Grundbildung

 

Selbstverständnis des Faches

Neben Sozialkunde ist Sozialpraktische Grundbildung (SoG) ein weiteres Profilfach für die sozialwissenschaftliche Ausrichtung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums (WSG-S).

Die Schüler befassen sich hier mit der sozialen Existenz des Menschen, seinen anthropologischen Voraussetzungen und konkreten Bedingungen. Sie betrachten die soziale Wirklichkeit, verschiedene Handlungsfelder des Zusammenlebens sowie Möglichkeiten sozialen und politischen Handelns. Wie in Sozialkunde wird das Interesse der Schüler auf das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft gelenkt. Dabei wird insbesondere gezielt und vertieft die Frage nach der Integration des Einzelnen in die Gesellschaft und seiner sozialen Verantwortung für den Mitmenschen gestellt.

Während im Fach Sozialkunde grundlegende Kenntnisse im gesellschaftlichen und politischen Bereich bereitgestellt werden, eröffnet Sozialpraktische Grundbildung die Möglichkeit, sich intensiv praxisorientiert mit wichtigen sozialen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Diese Praxisnähe äußert sich in regelmäßiger Projektarbeit und vor allem in dem verpflichtend abzuleistenden Sozialpraktikum in Jahrgangsstufe 10.

 

 

Sozialkunde und Sozialpraktische Grundbildung am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (WSG)

Das Eichendorff-Gymnasium ist in Bamberg das einzige Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Gymnasium mit sozialwissenschaftlichem Profil (WSG-S). Was bedeutet das?

 

1.     Sozialkunde wird nicht - wie in den anderen Ausbildungsrichtungen des Gymnasiums – ab der 10., sondern bereits ab der 8. Jahrgangsstufe unterrichtet. Als Kernfach des WSG-S ist es zugleich Schulaufgabenfach (eine Schulaufgabe pro Halbjahr).

 

2.     Neben dem Kernfach Sozialkunde kommt ab der 8. Jahrgangsstufe noch das profilbildende Fach Sozialpraktische Grundbildung (SoG) hinzu, in dem jedoch keine Schulaufgaben geschrieben werden.

 

3.     Es besteht für die Schülerinnen des WSG-S die Möglichkeit, Sozialkunde als zweistündiges Profilfach in den Jahrgangsstufen 11 und 12 zu belegen. Das Fach Sozialpraktische Grundbildung kann als Profilfach Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (SwA) fortgeführt werden.

 

4.     Die im Vergleich zu den anderen Ausbildungsrichtungen größere Stundenausstattung erlaubt eine breitere Vermittlung soziologischer und politologischer Themen, eine Beschäftigung mit theoretischen Ansätzen zu Menschenbild und Gesellschaft, eine differenzierte Einordnung von aktuellen Ereignissen in Gesamtzusammenhänge und eine auch Hintergründe betrachtende Analyse.

 

Lehrplan

Sozialpraktische Grundbildung erweitert im WSG-S die durch das Fach Sozialkunde vertiefte politische Bildung um wesentliche soziale Aspekte und verstärkt die Herausbildung sozialer Kompetenzen. SoG zielt ab auf eine Erziehung hin zur Toleranz, zum Willen und zur Fähigkeit, Konflikte geregelt und sachorientiert auszutragen, sowie zu einem angemessenen Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen. Grundlage dafür ist eine von Mitmenschlichkeit getragene Solidarität und die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB): www.isb.bayern.de

 

Lehrplaninhalte im Fach Sozialpraktische Grundbildung (nur WSG-S):

8

·         Engagement für die Gemeinschaft

·         Vorbilder und Idole

·         Die Verantwortung des Menschen für seine natürlichen Lebensgrundlagen: Ökologie und Gesellschaft, Gesundheit und Ernährung

9

·         Kindheit und Ernährung

·         Kommunikation und Manipulation

·         Aspekte der Informationsgesellschaft (oder Projekt „Soziales Lernen in der Klasse“)

10

·         Soziale Gruppe und gruppenorientiertes Verhalten

·         Sozialstaat und Arbeitswelt: Der moderne Sozialstaat (oder Der Mensch in der Arbeitswelt)

·         Herausforderungen und Chancen sozialer Arbeit

 

Lehrplaninhalte im Fach Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (nur WSG-S):

11

·         Die sozialwissenschaftliche Perspektive: Grundthemen und Forschungsmethoden

·         Entwicklung und Sozialisation

·         Soziale Verantwortung und bürgerschaftliches Engagement

12

·         Soziale Differenzierungen in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland

·         Sozialer Wandel in globalen Zusammenhängen

 

 

Grundwissen

8

·         Ehrenamt, Bürgergesellschaft und Bedeutung des Engagements

·         Funktion von Vorbildern und Idolen

·         Bewusstsein von der Bedeutung der natürlichen Lebensgrundlagen und eines verantwortlichen Umgangs mit ihnen 

·         Gesprächs- und Interviewtechniken

·         reflektierender Umgang mit Vorbildern und Idolen

·         Kritikfähigkeit gegenüber umwelt- bzw. gesundheitsgefährdenden Einstellungen und Verhaltensweisen

·         Bereitschaft, das eigene Verhalten an sozialer Verantwortung zu orientieren

9

·         Erziehungsbedürftigkeit des Menschen, Erziehungsformen und ihre Auswirkungen

·         Bedeutung der Erziehung für das Individuum und die Gesellschaft

·         Grundlagen der Kommunikation, faire Kommunikationsstile

·         Bedeutung von Kommunikation für das Zusammenleben, Kommunikationsstörungen und ihre Folgen

·         Formen der Meinungslenkung

·         Bereitschaft zur angemessenen und fairen Kommunikation; gegenseitige Achtung als Voraussetzung für gelingende Kommunikation

·         Fähigkeit, mit gewonnenen Informationen urteilssicher umzugehen

10

·         Merkmale der sozialen Gruppe, Gruppendruck, Gruppendynamik, Mechanismen der Vorurteilsbildung

·         Ausprägungen des sozialen Wandels in einem wichtigen Lebensbereich

·         Formen und Organisationsformen sozialer Hilfe, ethische Aspekte sozialer Arbeit

·         Erstellen von Erfahrungsberichten und Protokollen; Kompetenzen im Umgang mit Behörden und Betrieben

·         Einsicht in die soziale Einbindung des Menschen

·         Festigung von Toleranz, Empathie und Verantwortungsbewusstsein 

·         Bereitschaft zu Engagement im sozialen Bereich

 

 

Lernmittel

Im Fach Sozialpraktische Grundbildung gibt es keine eigens entwickelten Schulbücher.

 

 

Obligatorisches Sozialpraktikum in Jahrgangsstufe 10

Markenzeichen des Faches ist das Sozialpraktikum in Jahrgangsstufe 10, dessen erfolgreicher Abschluss eine Voraussetzung für das Vorrücken in die Jahrgangsstufe 11 bildet. Das Praktikum umfasst mindestens 15 Arbeitstage und wird von den jeweiligen Fachlehrern vorbereitet, begleitet und über einen Praktikumsbericht nachbereitet. Nähere Informationen zum Sozialpraktikum erhalten die Schülerinnen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums bereits am Ende der 9. Jahrgangsstufe. Zusätzlich werden deren Eltern zu einem Informationsabend eingeladen, bei dem die Praktikumsmodalitäten vorgestellt werden.



Lehrkräfte des Fachbereichs Sozialkunde/SoG

Person
Aufgabenbereich
Fächerverbindung
Eichelsdörfer Ulrike (LAss)
Sk, SoG
Lennartz Ansgar (StD)
Fachbetreuung Englisch
E, K, Sk
Wächter Daniel (StR)
Verwaltung der Lernmittel, Fachbetreuung Sozialkunde (kommissarisch), Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
D, G, Sk
Weiß Gerhard (StD)
Mitarbeiter im Direktorat, Jahresbericht
G, D, Sk

Daniel Wächter