Beschriftung der Restmüll- und Papiereimer
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Wussten Sie schon,….
- dass Deutschland allein so viel Papier verbraucht wie Afrika und Südamerika zusammen?
- dass man Papier rechnerisch 6-bis7-mal recyclen kann?
Diese bemerkenswerten Einsichten und viele darüber hinaus haben die Schülerinnen
der Umwelt-AG gewonnen. Die zwölf Mädchen aus den Jahrgangsstufen fünf bis neun trafen
sich einmal wöchentlich, um sich mit Fragen zum Umweltschutz auseinanderzusetzen.
Den Schwerpunkt unserer Arbeit bildete dieses Schuljahr das Thema „Papier- und
Papierverbrauch“ und damit eng verknüpft der Bereich „Mülltrennung“. Im Vorfeld konnte
man noch nicht erahnen, wie vielfältig und Stunden füllend dieses Thema sein kann.
Neben eigener Recherche im Internet bekamen wir fachkundige Unterstützung von Frau
Knoch, die am Umweltamt der Stadt Bamberg im Bereich Umwelt- und Abfallberatung tätig ist.
Da es noch immer Klassen gibt, die mit der Trennung von Papier und Restmüll ihre
Schwierigkeiten haben, wurden die Eimer in den Klassenzimmern neu beschriftet. Das
Konzept der Mülltrennung soll mit der Bereitstellung des „Gelben Sacks“ für Kunst-,
Verbundstoffe und Verpackungen aus Metall weiter ausgebaut werden.
Im Zusammenhang mit der Frage des Papierrecyclings wurden vor Weihnachten kreative
Verpackungen aus nicht mehr aktuellen Plakaten, Kalenderblättern etc. gebastelt und
als kreative Anregung zum Nachahmen ausgestellt.
Weihnachtsbastelaktion
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Jugend Bund Naturschutz: Maria Kaiser und Tobias Müller
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Des Weiteren konnten sich die Umweltsprecher der Klassen über Möglichkeiten des
Engagements für die Umwelt außerhalb der Schule informieren. Maria Kaiser und Tobias
Müller von der Jugend Bund Naturschutz (JBN) in Bamberg führten dabei den Schülerinnen
mit Hilfe einer Powerpoint-Präsentation vor Augen, wie Umweltarbeit konkret aussehen kann.
Sie stellten unter anderem ein Projekt vor, bei dem die Jugendlichen einen Weiher in der
Nähe von Hallstadt „entmüllten“. Neben Flaschen und einer Parkbank wurde sogar noch ein
Kaugummiautomat aus dem Wasser gezogen und zusammen mit weiteren „Fundstücken“ zu
einem Müllberg aufgehäuft. Außerdem wiesen sie auf die Möglichkeit, ein freiwilliges
ökologisches Schuljahr abzuleisten, hin.
Ich freue mich schon auf die vielen interessanten und reizvollen Themen aus dem Bereich
des Umweltschutzes, die noch auf uns warten, um weitere Einsichten auf diesem Gebiet
zu erhalten.
Alexandra Franze