Seit dem Schuljahr 2002/03 hat das Eichendorff-Gymnasium eine Partnerschule in
den USA: die Zionsville Community High School in Zionsville, einem Vorort von
Indianapolis/Indiana. Seitdem hatten Schülerinnen schon dreimal die Gelegenheit,
fast drei Wochen lang in einer amerikanischen Familie zu leben und auch das Schulleben
kennen zu lernen.
Obwohl der Unterricht bis in den Nachmittag hinein dauert, bleibt noch genügend
Zeit, die Umgebung zu erkunden. So stehen z.B. Fahrten ins nahe gelegene Indianapolis
auf dem Programm, u.a. auch der Besuch eines NBA-Basketballspiels der Heimmannschaft
„Indiana Pacers“. Außerdem gibt es in der Nähe die Möglichkeit, das
„living history“-Museum Conner Prairie zu besuchen, wo man im wahrsten Sinne des
Wortes „erleben“ kann, wie die frühen Siedler und Indianer in Amerika wohnten,
arbeiteten und lebten. Besonders attraktiv für unsere Mädchen sind darüber hinaus
die Besuche der verschiedenen Malls (Einkaufszentren). Abgerundet wird das
Freizeitprogramm durch Aktivitäten des „German Clubs“ der Schule, Spielabende und
gemeinsame Kanutouren.
Bevor die Schülerinnen endgültig die Heimreise nach Deutschland antreten, ist
noch ein 3-tägiger Aufenthalt in New York City eingeplant. Neben der Erkundung der
Stadt mit ihren vielen weltberühmten Sehenswürdigkeiten gibt es auch die Möglichkeit,
die UNO zu besichtigen, ein Musical zu besuchen und vom Empire State Building einen
Blick auf Manhattan zu werfen.
Zielgruppe dieses Austauschprogramms sind Schülerinnen der 9. und 10. Klassen, da
in diesen Jahrgangsstufen keine anderen Fahrtenprogramme vorgesehen sind. Unsere
Mädchen halten sich in der Zeit der bayerischen Osterferien in den USA auf. Der
Gegenbesuch der amerikanischen Schüler erfolgt im Juni, in der Regel nach den
Pfingstferien. Längerfristig wird der Austausch wohl im jährlichen Wechsel stattfinden,
d.h. in einem Schuljahr besuchen unsere Schülerinnen die USA, im folgenden Schuljahr
haben wir die amerikanischen Schüler zu Gast. Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist auf
ca. 12 begrenzt.
P. Liebig/K. Langfeld